Sonderausstellung „Malerei“ von Irene Fastner

Kunst- und Museumsfreunde Hengersberg
31. Oktober 2026
Sonderausstellung „Malerei“ von Irene Fastner

Sonderausstellung „Malerei“ von Irene Fastner

Vernissage: Freitag 06. November 2026 ab 19.00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 07. November bis 03. Januar 2026
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag jeweils 14.00 – 17.00 Uh

Große Augen blicken einem aus runden Mondgesichtern an. Sie sitzen auf dünnen Hälsen und schmächtigen Körpern. Die kommende Sonderausstellung ihm Kulturhaus Spital in Hengersberg, mit dem schlichten Titel „Malerei“ wird am kommenden Freitag 06. November um 19 Uhr eröffnet. Zwar erinnert die Malerei von Irene Fastner mit ihren Strichfrisuren, ihren Nasen, Münder und Ohren, vor allem aber ihren großen Klimperaugen an Kinderzeichnungen, sie sind jedoch pointierte Psychogramme.

Irene Fastner, 1963 in Zwiesel geboren, ist eine virtuose Malerin. Sie studierte ab 1988 an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Helmut Sturm, dessen Meisterschülerin sie auch war. Ihre künstlerische Praxis basiert auf einer gründlichen Auseinandersetzung mit der Malerei und ihren Techniken wie auch auf einer profunden Kenntnis der Kunstgeschichte und den Strömungen des 20. Jahrhunderts. Es wäre deshalb völlig verfehlt, das freundlich großäugige Personal ihrer Bilder als „naiv“ zu interpretieren. Irene Fastner malt figurativ mit meist leuchtenden, fein differenzierten Farben. In ihren Bildern verarbeitet sie Alltagsbeobachtungen, Reiseeindrucke, Erinnerungsschnipsel, Gehörtes und Gelesenes. Ihr Bildpersonal sind fast immer Frauen, die höchst unterschiedliche Herausforderungen zu meistern haben. Sie sind traurig und fröhlich, tapfer und fürsorglich und mögen Tiere, die oft als ihre Begleiter auftreten. Die Geschichten in ihren Bildern schwanken oft zwischen Humor und Tragik.

Auch in der Ausstellung im Kulturhaus Spital in Hengersberg dürfen sich alle Besucherinnen und Besucher auf Figuren freuen wie, den Tomatenmann oder das Mystery Girl. Die Dame mit dem gewürfeltem Rock oder das extrovertierte Paar, Hand in Hand, begleitet von einem hellblauem Dachs. Oder das tätowierte Mädchen mit dem „Adore“-T-shirt. Sie alle werden da sein und freuen sich auf ihren Besuch.

Die musikalische Umrahmung übernimmt dieses mal die Musikgruppe „Drilling“ aus dem Bayerischen Wald. Drillinge, auch Kleinsortierung oder Feldware genannt, sind kleine Kartoffeln. „Drilling“ hingegen ist keine Feldware – sondern fein sortierter Rock-Pop zum Fühlen. Die Band interpretiert bekannte Songs neu und verleiht ihnen einen melancholische, ehrliche Note. Mit gefühlvollen Arrangements und viel Herz verwandeln sie, Cover-Songs in persönliche Geschichten – zum Mitsingen, Nachdenken und Sinnieren. Mal leise und zerbrechlich, mal kraftvoll und intensiv.